Die Buntesrepublik stellt sich vor…

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Das Mentoring-Projekt School meets School im Körnerkiez geht ab August 2015 in die vierte Runde. Wir kooperieren dabei mit der Albrecht-Dürer-Oberschule und den Grundschulen Konrad-Agahd und Peter-Petersen und werden vom Quartiersmanagement Kör
Verein Buntesrepublik unterstützt Grundschüler Neukölln. Vor zwei Jahren gründeten junge Neuköllner mit Migrationshintergrund den gemeinnützigen Verein Buntesrepublik. Ziel der Gründer ist es, in sozialen und kulturellen Projekten das Zusa
Mentoring Projekt in Neukölln: School meets School Projekt der Buntesrepublik e.V. in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Körnerpark, der Albrecht-Dürer Oberschule und den beiden Grundschulen Peter-Petersen und Konrad- Agahd. Der Ver
Mit Unterstützung funktioniert alles besser Ziel des Projektes „School meets School“ der Buntesrepublik e.V. ist es, Schüler*innen des Albrecht-Dürer-Gymnasiums mit Kindern der Konrad-Agahd- und Peter-Petersen-Schule zusammenzubringen. Duy
Beim Verein "Buntesrepublik" engagieren sich junge Menschen für Neuköllner Kinder. Neukölln. Vor fünf Jahren gründeten junge Neuköllner den interkulturellen Verein Buntesrepublik. Seitdem stehen sie Grundschülern zur Seite, lernen mit ihne

aus “Fachbrief – Interkulturelle Bildung und Erziehung Nr.18″

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Mentoring Projekt in Neukölln: School meets School

Projekt der Buntesrepublik e.V. in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Körnerpark, der Albrecht-Dürer Oberschule und den beiden Grundschulen Peter-Petersen und Konrad- Agahd.

Der Verein Buntesrepublik e.V. wurde 2010 von einer 12-köpfigen Gruppe junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Berlin Neukölln gegründet. Ihr Hauptanliegen ist es, ein produktives Zusammenleben in einer bunten Gesellschaft zu ermöglichen durch kreative, inno- vative und insbesondere nachhaltige Integrationsarbeit.

Der Verein und seine Mitglieder sehen Bildung und die damit verbundenen Chancen als einen der wichtigsten und auch nachhaltigsten Motoren der Integration. Das Projekt „School meets School“ geht nun in sein zweites Jahr. Es soll einen positiven Einfluss auf Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund haben und ihnen den ersten Schritt in soziale Arbeit und gesell- schaftliches Handeln ebnen. An dem Projekt arbeiten Mitglieder, die selbst im Körnerkiez auf- gewachsen sind, ihre schulische Laufbahn an der Konrad-Agahd und der Peter-Petersen Grund- schule starteten und die somit einen besonderen Bezug zu dem Kiez haben.

Das Team von „School meets School“ besteht aus einer Gruppe von vier Projektleitern sowie je zehn MentorInnen und Mentees. Der Projektablauf kann in drei Phasen eingeteilt werden. Zu- nächst werden in Absprache mit den Lehrkräften der Oberschule MentorInnen akquiriert und in zwei Workshops auf ihre Aufgaben vorbereitet. Dabei stehen pädagogische Ansätze und Mög- lichkeiten der Problemlösung im Vordergrund. Als zweite Phase lernen sich MentorInnen und Mentees in zwei Treffen kennen. Nach diesen Treffen werden Tandems aus MentorIn und Men- tee gebildet. Die Hauptphase besteht aus wöchentlichen Gruppentreffen. Die Tandems arbeiten zunächst an Schulaufgaben, bereiten Tests oder Klassenarbeiten vor oder besprechen Probleme oder Zukunftspläne der Mentees.

Durch Peer-to-Peer Mentoring werden zwei Schülergruppen direkt gefördert. Die Grundschüle- rInnen erhalten Hilfe bei Hausaufgaben und Orientierung auf ihrem Weg ins Gymnasium. Die OberschülerInnen werden an gesellschaftliches Engagement herangeführt, lernen Verantwortung kennen, und erhalten von den Projektleitern des Buntesrepublik e.V. Hilfe bei ihrem Weg in das Studium oder den Beruf.

Um den Erfolg von „School meets School“ zu sichern, stehen die Mitglieder des Buntesrepublik Teams im engen Kontakt mit den Lehrkräften. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und in einem Abschlussbericht veröffentlicht. Zur Mitte und zum Ende des Projekts gibt es Veranstal- tungen, bei denen gemeinsam mit den GrundschülerInnen, MentorInnen, Lehrkräften und El- tern über den bisherigen Verlauf und den Erfolg des Projekts diskutiert wird.

Das Projekt wird vom Quartiersmanagement Körnerpark im Rahmen des Förderprogramms „So- ziale Stadt QF3“ unterstützt. Dass die Albrecht- Dürer Oberschule und die Grundschulen Peter- Petersen und Konrad-Agahd im gleichen Kiez stehen, ist ein wichtiger Faktor für das Projekt, da die positiven Beispiele aus ihrer eigenen Nachbarschaft die GrundschülerInnen motivieren können, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Die GrundschülerInnen können so die Er- kenntnis gewinnen, dass schulischer Erfolg unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Her- kunft möglich ist und weniger von den Bedingungen ihres Umfelds abhängt als vielmehr von ihrer persönlichen Motivation.

Peer-to-Peer Mentoring wie bei „School meets School“ ist prinzipiell an jeder Schule möglich und sinnvoll. Dafür nötig sind mindestens zwei bis drei Betreuer, bzw. Projektleiter, Räumlich- keiten in einer teilnehmenden Schule und gegebenenfalls Fördermittel. Buntesrepublik e.V. be- rät interessierte Schulen gerne bei der Gründung ähnlicher Projekte. In das laufende Projekt können zu Zeit leider keine zusätzlichen Schulen aufgenommen werden.

Nähere Informationen zum Verein und dessen Arbeit finden Sie auf der Homepage www.buntesrepublik.org, Kontakt: info@buntesrepublik.org.
Projektübersicht bereit gestellt von Buntesrepublik e.V.

 

aus: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, “Fachbrief – Interkulturelle Bildung und Erziehung – Nr. 18″

 

Inhalt

Aktueller Beschluss der KMK über Interkulturelle Bildung – S.2

Stipendien der START-Stiftung 2014/15 – S.11

Mentoring Projekt in Neukölln: School meets School – S.12

Studie „Bildung, Milieu und Migration“ – Zwischenbericht – S.13

Zuwanderungsjargon in der Kritik: Unwort des Jahres – S.15

Empfehlungen und Informationen für Lehrkräfte – S.16

Hier geht es zum vollständigen Artikel: Fachbrief-Nr.18

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Ich bin bei Buntesrepublik weil…

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"…ich den Kids in meinem Kiez zur Seite stehen will."
Derya
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"...ich der jungen Generation eine positive Einstellung vermitteln möchte, um in der Zukunft erfolgreich zu sein."
Murat
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"...ich gerne mit jungen Menschen zusammenarbeite."
Kapilan
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"...ich Intergration in meinem Kiez voranbringen will."
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"...es Spaß macht, Kinder durch kreative, sportliche und soziale Projekte auf eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten."
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"...ich Integrations - und Sozialarbeit leisten will und als eine Art Vorbild dienen möchte für jüngere Generationen. Nur Gemeinsam schafft man was Großes!"
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"…jeder Mensch besonders ist und als solcher in seinen Talenten gefördert werden sollte."
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